Boxen ist ein Kampfsport. Hierbei stehen sich zwei Personen derselben Gewichtsklasse gegenüber und kämpfen unter festgelegten Regeln nur mit den Fäusten gegeneinander. Sieger ist, wer am Ende die meisten Punkte hat, also die meisten Treffer gelandet und am wenigsten einstecken musste oder wer den Gegner bewusstlos, sprich K.O. schlägt. Heutzutage geht ein Profikampf nicht länger als 12 Runden. Früher waren auch 15 Runden und mehr üblich.
Die ersten nachgewiesenen Faustkämpfe zum Zwecke der Unterhaltung von Menschen fanden bereits 3000 v. Chr. in Ägypten statt. Aus 7000 Jahre alten Darstellungen geht jedoch hervor, dass auch ähnliche Kämpfe bereits vorher stattfanden. In den darauffolgenden zwei Jahrtausenden breitete sich das Boxen im ägäischen Raum aus.
688 v. Chr. wurde Boxen als olympische Disziplin in Griechenland bei den 23. olympischen Spielen der Antike aufgenommen.